Natrag na popis blogova

Kunstwelt & Inspiration

Die 12 berühmtesten Werke von Pablo Picasso

Von Guernica bis zur Weinenden Frau: die 12 berühmtesten Werke von Pablo Picasso – ihre Geschichte, ihre Stile und warum sie bis heute faszinieren.
Die berühmtesten Gemälde von Pablo Picasso

Pablo Picasso war ein Phänomen. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat die moderne Kunst so radikal verändert. Schätzungen zufolge schuf er im Laufe seines Lebens rund 50.000 Werke – darunter etwa 1.885 Gemälde, über 1.200 Skulpturen, rund 2.880 Keramiken sowie tausende Zeichnungen und Druckgrafiken. Wenn du dich fragst, warum seine Bilder so wichtig sind, liegt das an seiner ständigen Neuerfindung. Er blieb nie stehen. Schnapp dir einen Faber-Castell Polychromos Stift und spüre die Energie seiner Linienführung.

Die 12 berühmtesten Werke von Pablo Picasso im Überblick

Vom blauen Frühwerk bis zum politischen Mahnmal – das sind die zwölf Gemälde und Kunstwerke, die Picasso zur Legende gemacht haben. Klick dich direkt zu deinem Favoriten:

  1. Guernica (1937) – Antikriegs-Mahnmal in Schwarz-Weiß
  2. Les Demoiselles d'Avignon (1907) – die Geburtsstunde des Kubismus
  3. Die weinende Frau (1937) – der Schmerz in Person
  4. Der alte Gitarrist (1903) – Ikone der Blauen Periode
  5. Das Leben (La Vie) (1903) – ein melancholisches Rätsel
  6. Junge mit Pfeife (1905) – das zarte Bild der Rosa Periode
  7. Drei Musiker (1921) – Höhepunkt des synthetischen Kubismus
  8. Die drei Tänzerinnen (1925) – Tanz am Rande des Surrealismus
  9. Mädchen vor dem Spiegel (1932) – Farbe und Psychologie
  10. Der Traum (Le Rêve) (1932) – sinnliche Ruhe in Rot und Violett
  11. Die Taube (La Colombe) (1949) – das weltweite Symbol des Friedens
  12. Die Frauen von Algier (1955) – das teuerste Picasso-Gemälde

Picasso — Eckdaten und Bedeutung

Geboren 1881 in Málaga, verstarb er 1973 in Frankreich. Sein Leben war eine Reise durch die Moderne. Er war nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer, Grafiker und Keramiker. Mitbegründer des Kubismus, rastloser Erfinder, Mythos schon zu Lebzeiten. Achte darauf, wie er mit einfachen Mitteln komplexe Emotionen erzeugte – genau das, was du mit einem da Vinci Maestro Serie 35 Pinsel in Stärke 8 auch erreichen kannst.

Blaue Periode (1901–1904)

Nach dem Suizid seines engen Freundes Carles Casagemas dominierte Melancholie sein Werk. In dieser Phase nutzte Picasso fast ausschließlich kühle Blautöne und zeigte Außenseiter der Gesellschaft: Bettler, Trinker, Einsame.

Der alte Gitarrist (1903)

„Der alte Gitarrist“ ist das Paradebeispiel der Blauen Periode. Ein ausgemergelter, blinder Musiker krümmt sich über seine Gitarre – das einzige Warm in einer kalten Welt. Hier siehst du, wie Farbe Emotionen steuert, ähnlich wie bei den tiefen Pigmenten von Schmincke Akademie Aquarell. Probiere es selbst auf einem Hahnemühle Britannia 300 g/m² Papier aus, um diese kühle Tiefe einzufangen.

Der alte Gitarrist von Pablo Picasso (1903)

Das Leben – La Vie (1903)

„La Vie“ gilt als das ehrgeizigste Gemälde der Blauen Periode. In gedämpften Blautönen stellt Picasso Liebe, Mutterschaft und Vergänglichkeit gegenüber – ein melancholisches Rätsel, über dessen Bedeutung bis heute gerätselt wird. Es entstand kurz nach dem Tod Casagemas' und verarbeitet diesen Verlust.

Rosa Periode und Saltimbanques

Ab 1904 wurde es wärmer. Picasso entdeckte die Welt der Gaukler und Zirkusartisten für sich, die Palette wechselte zu zarten Rosa- und Ockertönen.

Junge mit Pfeife – Garçon à la pipe (1905)

„Junge mit Pfeife“ zeigt einen Pariser Jungen mit Blumenkranz und Tonpfeife in sanften, warmen Nuancen. 2004 wurde das Bild für rund 104 Millionen US-Dollar versteigert – damals der höchste je für ein Gemälde gezahlte Preis. Greif zu einer Rosa Gallery 9 ml Tube, wenn du diese sanften Nuancen in deinem nächsten 30×40 cm Werk nachempfinden willst.

Junge mit Pfeife (Garçon à la pipe) von Pablo Picasso (1905)

Les Demoiselles d'Avignon und die Geburt des Kubismus

Les Demoiselles d'Avignon (1907)

1907 änderte sich alles. Mit „Les Demoiselles d'Avignon“ brach Picasso mit allen Konventionen. Perspektive? Weggelassen. Formen? Zerlegt. Fünf Frauenkörper, kantig wie Glasscherben, die Gesichter inspiriert von afrikanischen Masken. Es war ein Schock – und der Startschuss für den Kubismus, die einflussreichste Stilrichtung der modernen Kunst.

Les Demoiselles d'Avignon von Pablo Picasso (1907)

Gemeinsam mit Georges Braque entwickelte Picasso den Kubismus weiter: Zuerst zerlegte er Objekte im analytischen Kubismus in ihre Einzelteile, später setzte er sie im synthetischen Kubismus aus Materialien wie Zeitungspapier neu zusammen. Das war zugleich die Geburtsstunde der Collage. Leg los und experimentiere mit verschiedenen Texturen auf einer 50×70 cm Leinwand.

Drei Musiker – Trois musiciens (1921)

„Drei Musiker“ ist der prachtvolle Höhepunkt des synthetischen Kubismus: Harlekin, Pierrot und ein Mönch, zusammengesetzt aus klaren, bunten Farbflächen wie ausgeschnittenem Papier. Ein fast verspieltes Werk, das beweist, wie viel Lebensfreude im strengen Kubismus stecken kann.

Klassizismus, Surrealismus und die Frauen in Picassos Werk

Picasso war unberechenbar. Nach dem Kubismus kehrte er zu antiken, klaren Formen zurück, um sich dann vom Surrealismus und dem Unterbewussten anstecken zu lassen. Seine Musen – allen voran Marie-Thérèse Walter – prägten diese Jahre.

Die drei Tänzerinnen (1925)

„Die drei Tänzerinnen“ markiert den Wendepunkt zum Surrealismus. Was als Tanz beginnt, kippt ins Ekstatische und Bedrohliche – verzerrte Körper, spitze Formen, rohe Emotion. Picasso selbst schätzte dieses Werk höher als manch berühmteres Bild.

Mädchen vor dem Spiegel (1932)

„Mädchen vor dem Spiegel“ zeigt Picassos Muse Marie-Thérèse Walter, die sich selbst im Spiegel betrachtet – und ein zweites, dunkleres Ich erblickt. Leuchtende Farben treffen auf psychologische Tiefe. Ein Set mit Royal Talens Amsterdam Standard Farben bietet dir die Deckkraft, die du für solche Kontraste brauchst.

Mädchen vor dem Spiegel von Pablo Picasso (1932)

Der Traum – Le Rêve (1932)

„Der Traum“ entstand an einem einzigen Nachmittag und zeigt die schlafende Marie-Thérèse in sinnlichen Rot- und Violetttönen. Mit weichen, geschwungenen Linien ist es eines der ruhigsten und zugleich erotischsten Werke Picassos – und eines der teuersten der Welt.

Guernica (1937) — das politische Mahnmal

Dieses Werk ist kein bloßes Gemälde, es ist ein Schrei. Als Antwort auf die Bombardierung der baskischen Stadt Guernica schuf Picasso ein über sieben Meter breites, schwarz-weißes Mahnmal. Schreiende Pferde, ein totes Kind, eine zerbrochene Figur – der Krieg in seiner ganzen Grausamkeit. Keine Farbe, nur Schmerz. „Guernica“ gilt vielen als das berühmteste Antikriegsbild der Geschichte und hängt heute im Museo Reina Sofía in Madrid.

Die weinende Frau (1937)

Im selben Jahr wie Guernica entstand „Die weinende Frau“ – gewissermaßen ein farbiges Detail aus demselben Schmerz. Modell war die Fotografin Dora Maar, Picassos damalige Partnerin. Das in grelle Grün-, Gelb- und Violetttöne zersplitterte Gesicht, das in ein Taschentuch weint, wurde zur Ikone von Leid und Trauer. Es hängt heute in der Tate in London.

Nachkriegszeit: Frieden und Rekorde

Die Taube – La Colombe (1949)

Für den Weltfriedenskongress 1949 schuf Picasso die Lithografie einer schlichten weißen Taube. Sie wurde weltweit zum Symbol der Friedensbewegung – die „Friedenstaube“, die bis heute jeder kennt. Seine Tochter, im selben Jahr geboren, nannte er Paloma, spanisch für Taube.

Die Frauen von Algier – Les Femmes d'Alger (1955)

In „Die Frauen von Algier (Version O)“ verneigt sich Picasso vor Eugène Delacroix und übersetzt dessen Orient-Motiv in eine explosive, kubistische Farbwelt. 2015 wurde das Bild bei Christie's für rund 179,4 Millionen US-Dollar versteigert – damals das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Gemälde der Welt. Solche Kontraste gelingen dir auf einer großformatigen Leinwand mit deckenden Acrylfarben.

Spätwerk: Keramik, Skulptur, Druckgrafik

Im Alter wurde Picasso noch experimentierfreudiger. Er arbeitete mit Ton, schuf Skulpturen und nutzte die Druckgrafik. Wenn du selbst gerne mit Materialien wie Jesmonite arbeitest, wirst du seine Ansätze lieben. Er bewies: Kunst endet nicht auf der Leinwand.

Picasso als Inspiration – entdecke mehr

Picasso steht für den Mut, Regeln zu brechen. Wenn dich Künstlerbiografien faszinieren, tauche tiefer in unsere Kunstwelt & Inspiration ein: Lies, wer Vincent van Gogh wirklich war, entdecke die Geheimnisse von Andy Warhols Schaffen oder lerne die berühmten Künstlerinnen der Kunstgeschichte kennen.

Häufige Fragen zu den Werken von Pablo Picasso

Was ist das berühmteste Werk von Pablo Picasso?

Als berühmtestes Werk gilt „Guernica“ (1937), Picassos monumentales Antikriegsbild. Ebenso bedeutend ist „Les Demoiselles d'Avignon“ (1907), das als Schlüsselwerk der modernen Kunst und Geburtsstunde des Kubismus gilt.

Wie viele Werke schuf Pablo Picasso?

Schätzungen zufolge schuf Picasso im Laufe seines Lebens rund 50.000 Werke. Dazu zählen etwa 1.885 Gemälde, über 1.200 Skulpturen, rund 2.880 Keramiken sowie tausende Zeichnungen, Druckgrafiken und Skizzen. Er gilt damit als einer der produktivsten Künstler der Geschichte.

Welche Stilrichtungen durchlief Picasso?

Picasso durchlief mehrere Phasen: die Blaue Periode (1901–1904), die Rosa Periode (1904–1906), den Kubismus (ab 1907), eine klassizistische Phase und schließlich Einflüsse des Surrealismus. Diese ständige Neuerfindung macht sein Werk so einzigartig.

Was war Picassos teuerstes Bild?

„Die Frauen von Algier (Version O)“ aus dem Jahr 1955 wurde 2015 bei Christie's für rund 179,4 Millionen US-Dollar versteigert – zu diesem Zeitpunkt das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Gemälde der Welt.

Was hat Picasso gemalt?

Picasso malte Porträts, Stillleben und Akte, immer wieder Harlekine und Zirkusartisten, Stiere und Minotauren sowie die Friedenstaube. Große Themen waren Liebe und Begehren, der Mensch in der Krise und – in „Guernica“ – der Schrecken des Krieges.